Provisionen und Retrozessionen gehören Ihnen

Viele Anlegerinnen und Anleger kennen die Situation: Ihr Bankberater empfiehlt Ihnen den Kauf eines Anlageprodukts (beispielsweise Anlagefonds oder Strukturierte Produkte) von einem Drittanbieter und wird von diesem finanziell entschädigt. Dies führt dazu, dass Ihr Bankberater Ihnen oftmals nicht das beste und für Sie geeignetste Anlageinstrument anbietet, sondern jenes, welches ihm die grösstmögliche Provision verspricht. Man spricht hier von einem Interessenkonflikt, weil sich Ihre Interessen als Kunde jenen des Beraters zuwiderlaufen können. Solche Provisionen (sogenannte Courtagen) sind auch im Versicherungsgeschäft an der Tagesordnung und kommen in vielen anderen Bereichen vor.

Das Bundesgericht (Urteil vom 22.03.2006 und 30.10.2012) hat bereits mehrfach entschieden, dass Provisionen, sogenannte Retrozessionen, grundsätzlich dem Kunden gehören und dieser über die Höhe der Zahlungen informiert werden muss. Nur zögerlich haben die Banken und Vermögensverwalter begonnen, die Retrozessionen aus der Vermittlung von Anlageprodukten offenzulegen oder den Anlegern Verzichtserklärungen zur Unterschrift vorzulegen. Ebenso in der Pflicht sind die sogenannten Broker im Versicherungsgeschäft. Die aus der Vermittlung von Versicherungen generierten Provisionen sind dem Kunden transparent offen zu legen. Nur so kann eine unabhängige Beratung im Interesse des Kunden garantiert werden.

Als Finanzbutler versichere ich Ihnen, dass allfällige Provisionen im Zusammenhang mit meiner Beratung transparent offengelegt und an Sie zurückgegeben werden. Ich bin der Überzeugung, dass diese Gelder dem auftraggebenden Kunden gehören oder mit dem Beratungshonorar verrechnet werden. Offenheit und Klarheit schafft auch in diesem Bereich Vertrauen.

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